7. August 2013

Schlaf bringt das Gehirn ins Gleichgewicht

Unser Gehirn ist ziemlich aktiv, wenn wir schlafen.

Eine weit verbreitete Erklärung dafür ist, dass nervliche Kreisläufe im Schlaf wichtige Erinnerungen wiederholen. Bisher haben Forscher angenommen, dass das die Verbindungen zwischen verschiedenen Nervenzellen stärkt. Jetzt haben Forscher im Journal "Scientific American" eine neue Theorie aufgestellt: Sie glauben, dass die nächtlichen Hirnaktivitäten die Nervenverbindungen nicht stärken, sondern schwächen, weil das Gehirn sonst so viel Energie brauchen würde, dass es keine neuen Informationen verschlüsseln könnte. Sie argumentieren, dass so unser universelles Schlafbedürfnis erklärt werden könnte.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)