8. August 2013
Jetzt noch unser Blick in die Geschichte, diesmal in die Computer-Geschichte.
Am 8. August 1988, also heute vor 25 Jahren, ging der DDR-Computer EC 1834 in Serie. Insgesamt ließ der volkseigene Betrieb (VEB) Robotron-Elektronik rund 34.000 Stück davon bauen. Die Geräte waren mit westlichen Computern von IBM kompatibel, auf der Festplatte gab es Platz für 20 Megabyte. Außerdem kam der Rechner meistens mit zwei Diskettenlaufwerken. Gebaut wurden die DDR-Rechner in der Stadt Sömmerda in Thüringen.
Der EC 1834 war ein typischer Bürocomputer, geeignet für Textverarbeitung, Rechnen und Datenbanken. Heute ist er ein beliebtes Sammlerstück. Ende der 80er Jahre kostete das Modell fast 60.000 Mark. Zum Vergleich: ein Trabbi kostete in der Standardausführung knapp 9.000 Mark, ein Farbfernseher bis zu 6.000 Mark.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)