8. August 2013
In der Nordsee stehen schon jetzt einige Windräder - und es sollen viel mehr werden.
Doch beim Ausbau der Offshore-Windparks gibt es Probleme, und die haben nicht nur mit Umweltschutz und den Stromnetzen zu tun. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, machen den Firmen auch Fliegerbomben und Minen zu schaffen. Rund 1,6 Millionen Tonnen alter Kampfmittel liegen vor Deutschland im Meer, das meiste davon in der Nordsee. Unterwasserkabel oder die Stahlfundamente der Windräder könnten dadurch beschädigt werden, also müssen die Kriegsüberbleibsel verschwinden. Doch das ist teuer und dauert lange. Außerdem gibt es nur wenige Firmen, die so etwas überhaupt können.
Die Zeitung schreibt von einem Windpark in der Nähe von Borkum, der am Wochenende offiziell eröffnet werden soll. In Betrieb gehen kann er aber noch nicht - wegen Bomben am Meeresgrund.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)