8. August 2013
Für manche sind sie das Witzigste der Welt, andere können sich nichts vorstellen, was sie unsinniger finden als Lolcats - also Katzenfotos mit komischen Texten im Internet.
Der Cat-Content ist mittlerweile sogar Gegenstand der Wissenschaft geworden. Die "taz" hat zum heutigen Weltkatzentag eine Mitarbeiterin von Microsoft interviewt, die ihre Masterarbeit über Lolcats geschrieben hat. Kate Miltner sagt, dass es sie fasziniert, wie beliebt die Katzenbilder sind, und dass sie bei den Menschen offenbar irgendwelche Bedürfnisse befriedigen: Wir lachen über uns selbst, projizieren das aber auf Katzen.
Drei Typen von Lolcat-Nutzern hat Miltner ausgemacht: Leute, die solche Bilder gelegentlich nutzen, die, die sie produzieren und ins Netz stellen und die "Cheezfrenz". Das sind meist Frauen, die schon etwas älter sind und Katzen lieben. Der Name kommt von einem der Bilder, auf dem eine lächelnde Katze in falschem Englisch fragt, ob sie einen Cheeseburger haben kann.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)