8. August 2013
Digitales Geld ist richtiges Geld - das hat jetzt ein US-Gericht entschieden.
Genauer gesagt geht's um so genannte Bitcoins. Diese digitale Währung können Nutzer online zum Beispiel gegen Euro oder Dollar eintauschen.
Ein Investor hatte Anleger mit der Internetwährung betrogen. Er hatte ihnen 2011 und 2012 versprochen, ihre Bitcoins anzulegen und hohe Renditen damit zu machen. Weil er das aber nie getan hat, wurde er angeklagt. Insgesamt geht es um 700.000 Bitcoins.
Der Investor sagte zu seiner Verteidigung, dass die digitale Währung kein richtiges Geld sei. Ein US-Gericht sieht das anders. Die Internetwährung wäre damals umgerechnet rund 3,4 Millionen Euro wert gewesen. Bis heute hätte sich die Summe sogar mehr als verzehnfacht.
Bitcoins wurden 2009 von einem unbekannten Programmierer erfunden. Er wollte wegen der internationalen Finanzkrise eine unabhängige Währung schaffen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)