8. August 2013
Fingerabdruck her oder es gibt kein Essen.
In Hamburg hat ein Kantinenbetreiber einer Grundschule die Eltern auf die Palme gebracht. Wie sie dem "Hamburger Abendblatt" berichteten, hätten ihre Kinder nur Essen bekommen, nachdem sie ihren Fingerabdruck biometrisch scannen ließen. Und das, obwohl die Kinder sich eigentlich aussuchen können, ob sie mit ihrem Fingerabdruck oder mit einer Chipkarten bezahlen.
Hamburger Mitglieder der Piratenpartei sind alarmiert: Wenn es stimme, dass Kinder mit leerem Magen gedroht worden ist, um an ihre Fingerabdrücke zu kommen, müsse die Schulbehörde Konsequenzen ziehen. In der Stadt gibt es noch weitere Schulen, die ein Bezahlsystem mit biometrischen Daten nutzen. Die verantwortliche IT-Firma betont derweil die Sicherheit der Daten, die ausschließlich auf dem Terminal der jeweiligen Essensausgabe gespeichert würden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)