9. August 2013
Bei den Stierläufen im spanischen Pamplona gibt es jedes Jahr Verletzte und manchmal sogar Tote.
Die Teilnehmer laufen dabei durch Straßen vor den schnellen Tieren davon, um möglichst nicht von ihnen auf die Hörner genommen zu werden. Für schaulustige Besucher ist es ein Spaß, für die Teilnehmer ein Nervenkitzel - für die meisten anderen schlicht eine Dummheit. Demnächst soll das auch in den USA möglich sein. Ende dieses Monats können Freiwillige auf einem Motorsportgelände im Bundesstaat Virginia vor wilden Stieren flüchten. Im Unterschied zum spanischen Stierlauf müssen die Teilnehmer vor dem Lauf eine Versicherung abschließen. Außerdem können sich die Läufer im Notfall über einen Zaun hinweg in Sicherheit bringen, wenn sie zu langsam sind. Es werden Ärzte vor Ort sein, und die Hörner der Stiere sind stumpf. Trotzdem bleibt das Ganze gefährlich, sagt der Veranstalter: "Das ist kein Streichelzoo. Wer sich den Tieren in den Weg stellt, wird überrannt."
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)