9. August 2013

Zukunft der Computer? Forscher nutzen erstmals Nanoknoten als Datenspeicher

Computer müssen immer mehr Informationen speichern können, werden aber gleichzeitig immer kleiner.

Da muss die Technik natürlich mithalten. Laut dem Fachjournal "Science" haben es Hamburger Forscher jetzt erstmals geschafft, Nanoknoten als Datenträger zu nutzen. Sie experimentierten mit den sogenannten Skyrmionen, die nur aus wenigen Atomen bestehen und winzige magnetische Wirbel bilden können. Es gelang ihnen, gezielt vier Nanoknoten zu erzeugen und wieder aufzulösen - so wie der sprichwörtliche Knoten im Taschentuch, um sich etwas zu merken, sagt einer der Forscher. Auf diesem Weg ließen sich die beiden Einheiten 0 und 1 erzeugen, mit denen Maschinensprache auf tiefster Ebene arbeitet.

Ob die neue Technik künftig wirklich in Computern, Tablets oder Smartphones stecken wird, ist noch unklar. Laut den Wissenschaftlern ist jetzt aber zumindest ihre Machbarkeit bewiesen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)