12. August 2013
Eine Mutter aus Tennessee wollte ihrem Sohn einen ganz besonderen Namen geben.
"Messiah", auf deutsch "Messias". Eine Richtern hat das Kind jetzt aber in Martin umbenannt. Eigentlich waren die Eltern nur vor Gericht gelandet, weil sie sich nicht auf einen Nachnamen einigen konnten. Die Richterin entschied, dass das Kind einfach die Nachnamen beider Eltern tragen soll und dass der Vorname so nicht durchgehen könne. Sie sagte zur Begründung, Messias sei ein Titel, den nur eine Person verdient habe, und diese Person sei Jesus Christus. Außerdem könne der Junge im christlich geprägten Tennessee mit diesem Namen Probleme kriegen.
Dieser eine Messias heißt jetzt also Martin, es muss aber noch viel mehr Messiasse in den USA geben: Laut der Statistik der Sozialversicherungsbehörde gehörte Messiah 2012 zu den beliebtesten Newcomern unter den Babynamen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)