12. August 2013
Der Welt fehlt es an großen Tieren.
Wenn es nicht nur in Afrika, sondern auch auf den anderen Kontinenten noch große Tiere gäbe wie Elefanten, dann wäre das gut für die Böden. Forscher der Universität Princeton haben herausgefunden, dass die Fruchtbarkeit der Böden stark von den Weidetieren abhängt. Nur in Afrika herrschten in dieser Hinsicht noch gute Bedingungen, denn die großen Säugetiere, die dort leben, führen dem Boden über ihren Kot mehr Stickstoff und Phosphor zu.
Besonders stark hat sich die Situation vor 12.000 Jahren verändert, als viele große Tiere ausgestorben sind. Zum Beispiel im Amazonasbecken lasse sich gut beobachten, dass sich damals auch die Pflanzenwelt ausdünnte und die Zahl der nährstoffarmen Regionen gestiegen ist.
Die Studie ist in der Fachzeitschrift "Nature Geoscience" erschienen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)