12. August 2013

Roskosmos gibt Konstrukteuren Schuld an Raketen-Fehlstart

Es war ein schwerer Schlag für die russische Weltraumbehörde Roskosmos.

Anfang Juli schickte sie eine Proton-Rakete mit Satelliten an Bord ins All, doch das Geschoss kehrte kurz nach dem Start um und stürzte ab. Der Chef von Roskosmos, Wladimir Popowkin, gibt jetzt den Konstrukteuren die Schuld an dem Fehlstart. Wie die russische Nachrichtenagentur Ria Novosti berichtet, sagte er vor einer Untersuchungskommission, dass mehrere Winkelgeschwindigkeitssensoren verkehrt herum an der Rakete angebracht waren. Das sei aber kein Fehler der Monteure, sondern der Konstrukteure. Sie hätten die Teile so entwerfen müssen, dass man sie gar nicht falsch anbringen kann, meint Popowkin.

Roskosmos hofft, bald neue Proton-Raketen starten zu können. Dazu muss aber die Regierung noch grünes Licht geben.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)