12. August 2013
War die Kanzlerin eigentlich auch mal jung?
Das hat sich die Zeitschrift "Neon" gefragt und wollte von Angela Merkel wissen, was das Unvernünftigste war, das sie in ihrer Jugend gemacht hat. Richtig skandalös ist die Antwort nicht: Merkel hat zu viel Kirschwein getrunken.
Außerdem erzählt sie in dem Interview, wie frei sie sich gefühlt hat, als sie mit 18 Jahren von zu Hause ausgezogen ist, und dass sie nicht glaubt, dass junge Menschen heute unpolitisch sind. Parteiarbeit sei für viele nicht so attraktiv, dennoch engagierten sie sich in Projekten für Menschenrechte oder Umweltschutz.
Auf die Frage, ob Edward Snowden ein Held sei, sagt Merkel, sie maße sich kein Urteil an über einen Menschen, über den sie nur das eine oder andere gelesen habe. Sie glaubt aber, dass er statt mit den Medien mit Vertretern des Parlaments hätte sprechen können, die für die Nachrichtendienste zuständig sind.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)