12. August 2013
Wasserstoff gilt als umweltfreundlicher Energieträger.
Bisher wird er aber oft aus Erdgas gewonnen oder in anderen aufwändigen Prozessen hergestellt. Wissenschaftler arbeiten schon länger daran, das zu verbessern. Jetzt sind deutsche und französische Forscher dabei einen Schritt weiter gekommen. Sie beschäftigten sich mit einem Enzym, das in Einzellern vorkommt und pro Sekunde 9.000 Wasserstoff-Moleküle produziert. Allerdings lässt sich das Enzym (genannnt Hydrogenase) schwer aus den Zellen entfernen. Die Forscher haben jetzt eine halb-biologische, halb-synthetische Variante entwickelt, die genauso gut funktioniert wie das Vorbild aus der Natur. Sie hoffen, dass ihr Enzym künftig in Brennstoffzellen genutzt werden könnte.
Die Studie ist im Fachjournal "Nature Chemical Biology" erschienen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)