12. August 2013
Man sieht dem Elfenbein nicht an, ob es von einem Elefanten aus Afrika oder von einem aus Thailand stammt.
Dieses Schlupfloch nutzen Schmuggler aus, warnt die Tierschutz-Organisation "Traffic". Denn der internationale Elfenbein-Handel ist zwar verboten, aber in Thailand darf einheimisches Elfenbein verkauft werden, solange es nicht von Wildtieren stammt. Das macht das Land zur Drehscheibe des weltweiten illegalen Handels, indem die Schmuggler afrikanisches Elfenbein umdeklarieren. "Traffic" fordert die thailändische Regierung zum heutigen Welt-Elefanten-Tag auf, dieses Schlupfloch zu stopfen. Das hatte Regierungschefin Yingluck Shinawatra auch im Frühjahr bei einer Artenschutz-Tagung zugesagt. Details zur Umsetzung lassen aber noch auf sich warten.
Nach Angaben von "Traffic" werden jedes Jahr Tausende Elefanten wegen ihres Elfenbeins getötet.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)