12. August 2013
Säkulare Lieder sind bei einer Beerdigung fehl am Platz.
Das findet der irische Bischof Michael Smith und empfiehlt deswegen, die Regeln seiner Gemeinden auch anderswo gelten zu lassen. Laut der Zeitung "Irish Independent" sagte der Bischof, dass es bei Trauergottesdiensten eine "Verdummung" gebe. Auf der Webseite seiner Diözese gibt der Bischof konkrete Angaben, wie er sich eine christliche Beerdigung vorstellt. Er lehnt das zunehmende Auftreten von professionellen "Bestattungsplanern" ab. Und er ist auch dagegen, dass Angehörige noch in der Kirche Grabreden halten - das solle erst später auf dem Friedhof geschehen. Smith argumentiert dabei mit einem Buch des früheren Papstes Benedikt XVI. Der kritisiert darin, dass der Tod in der modernen Gesellschaft häufig banalisiert werde und sein metaphysischer Charakter vergessen werde.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)