13. August 2013
Kräftige Augenbrauen, Blumen in den Haaren, melancholischer Blick.
So kennt man die Malerin Frida Kahlo von ihren Selbstportraits. In Mexiko gibt es bald eine andere Frida zu sehen: auf Fotos. Wie die britische Zeitung The Guardian berichtet, wird das Kahlo-Museum 350 Aufnahmen restaurieren. Sechs Monate dauert das Projekt, finanziert von einer großen US-amerikanischen Bank.
Die Fotos haben entweder Frida Kahlo oder ihr Ehemann Diego Rivera geschossen. Auf ihnen sind die beiden Künstler zu sehen oder auch Freunde, wie der französischen Schriftsteller André Breton oder der russische Kommunist Leo Trotzki.
Hilda Trujillo, die Leiterin des Kahlo-Museums in Mexiko-Stadt, sagte, die Fotos ermöglichten es, Frida besser zu verstehen: ihr Familienleben, ihre politischen Visionen, ihre Krankheit und ihre Liebesbeziehungen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)