13. August 2013

Forscher: Schulessen und Fernsehen führt oft zu Übergewicht

Mittagessen in Schulmensen und zu langes Fernsehen machen Kinder dick.

Das haben Forscher der Universität Michigan herausgefunden. Für ihre Studie befragten sie über 1.700 Schüler und Schülerinnen im Alter von elf Jahren. Die meisten der übergewichtigen Kinder hatten zwei Dinge gemeinsam: Sie aßen in der Schule zu Mittag und saßen mindestens zwei Stunden pro Tag vor dem Fernseher, statt sich zu bewegen. Die Forscher wollen nun weitere Untersuchungen machen, um herauszufinden, wie das Essen in den Schulen verbessert werden kann.

Die Wissenschaftler stellten außerdem fest, dass die Gewohnheiten, die dabei helfen, nicht dick zu werden, bei Mädchen und Jungen unterschiedlich sind. Schülerinnen, die zwei Portionen Milch am Tag tranken, waren meist schlank - bei Jungen hatte das keinen Einfluss auf das Gewicht. Dafür waren sie normalgewichtig, wenn sie Teamsport machten.

Die Studie erscheint in der September-Ausgabe der Fachzeitschrift "Pediatrics."

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)