13. August 2013

Dänen ändern ihre ungesunden Essgewohnheiten nur ungern

Die Dänen essen zu fett und ungesund und lassen sich davon auch nur schwer abbringen.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität Kopenhagen. Die Forscher stellten fest, dass neue Kochbücher und Fernsehsendungen zwar gesundes Essen propagierten. Die Bevölkerung lasse sich davon allerdings nur wenig beeinflussen. Die Hauptargumente gegen die moderne Küche: Die Zubereitung dauere zu lange und die Zutaten seien nicht überall zu bekommen. Die Wissenschaftler fanden außerdem heraus, dass die Vorbehalte der Landbevölkerung stärker sind, als die der Städter. Das gesunde Essen werde ihnen von schlauen Forschern und Hauptstädtern diktiert und bekomme dadurch etwas Elitäres.

Der Studie zufolge gelingt eine Umstellung nur dann, wenn sie ohne eine Flut von Vorschriften auskommt und sich an den bisherigen Essgewohnheiten der Menschen orientiert. Ansonsten bleibe es bei einem vorübergehenden Trend.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)