13. August 2013

USA schließen Satellitenüberwachung aus Kostengründen

Vergangenes Jahr hieß es von der US-Luftwaffe noch, das Verteidigungssystem sei entscheidend und müsse jederzeit bemannt sein.

Jetzt soll es abgeschaltet werden. Die Rede ist von der Weltraumüberwachung der US Air Force. Mit Radar wird der Himmel nach Objekten abgesucht, die auf der Erde großen Schaden anrichten könnten: verirrte Satelliten zum Beispiel, oder Asteroiden.

Weil im Verteidigungsetat drastisch gespart werden muss, sollen alle Standorte im Süden der USA zum 1. Oktober geschlossen werden. Das System gibt es seit Anfang der 60er Jahre. Der zuständige Luftwaffenkommandeur sagte, die Technik sei veraltet - ein neues System dafür in Planung. Der US-Sender "Fox News" berichtet dagegen, Prototypen gebe es schon seit zwei Jahren - die lägen aber aus Kostengründen auf Eis und seien weit davon entfernt, startklar zu sein.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)