13. August 2013
Gustl Mollath wirbt - anscheinend unfreiwillig - für einen Autovermieter.
Die Anzeige des Unternehmens Sixt findet nicht nur der Werberat bedenklich - wie wir gestern berichtet haben - sondern auch viele in der Bevölkerung. Wie der Verband der Werbewirtschaft erklärte, sind jetzt erste Beschwerden eingegangen.
Der Werberat ist ein Selbstkontrollorgan der Werbewirtschaft. Er wird die Beschwerden jetzt prüfen.
In der umstrittenen Anzeige ist ein Foto von Gustl Mollath zu sehen, der vor kurzem aus der Psychatrie entlassen wurde. Darunter steht: "Wenn hier jemand verrückt ist, dann der Sixt mit seinen Preisen".
Mollaths Anwalt hat angekündigt, presserechtlich gegen Sixt vorzugehen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)