13. August 2013
Kommen Nahtod-Erfahrungen von extremen Hirnaktivitäten kurz bevor man stirbt?
Das legt eine Studie aus den USA nah, über die wir heute schon mehrfach berichtet haben. Der Nahtod-Experte Alois Serwaty widerspricht jetzt. Serwaty hat selbst eine Nahtod-Erfahrung gemacht und beschäftigt sich seitdem mit den wissenschaftlichen Aspekten dieses Phänomens.
Er erklärte, dass Wissenschaftler schon vor Jahren bei Menschen festgestellt haben, dass ihr Gehirn während des Sterbens besonders aktiv wurde. Aber weder diese Menschen noch die Ratten aus der US-Studie habe man danach befragen können, ob sie Nahtod-Erfahrungen gemacht haben. Er hält deshalb die These der US-Forscher für absolut spekulativ.
Serwaty meint, dass der Begriff Nahtod-Erfahrung in die irre führe. Denn manche Menschen machten diese Erfahrungen auch bei Unfällen oder einfach im Alltag. Das besondere sei, dass die Menschen besonders klar denken und fühlen und die Erkenntnisse aus der Situation häufig in ihr Leben transferieren.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)