13. August 2013
In vielen Ländern wird davon abgeraten, Portemonnaie, Smartphone und teuren Schmuck auf der Straße offen herumzuzeigen.
In Venezuela gehören jetzt auch Zöpfe dazu. Wie lateinamerikanische Medien berichten, überfallen Banden dort seit neuestem langhaarige Frauen und schneiden ihnen die Haare ab. Die Verbrecher-Gruppe nennt sich "Pirañas", zu ihnen gehören viele Frauen. Die verkaufen die geraubten Haare dann an Schönheitssalons, die sie für Haarverlängerungen benutzen. Ein lukratives Geschäft: Für einen Zopf bekommen die Verbrecher angeblich umgerechnet um die 200 Euro.
In der Stadt Maracaibo hat die Polizei nun eine Sondereinheit gegründet. Außerdem ruft die Polizei Opfer der Banden auf, sich zu melden. Viele Betroffene hätten bisher keine Anzeige erstattet - vermutlich aus Schamgefühl.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)