14. August 2013
Wenn das so weitergeht, bekommen wir spätestens im Jahr 2020 ein Problem.
So zitiert das Internetportal "The Register" Gary Gentry, den Chef eines weltweit führenden Unternehmens in Sachen Speichermedien. Auf der Konferenz "Flash Memory Summit" rechnet Gentry vor: Wenn Unternehmen weiterhin so zurückhaltend in Speichermedien investieren wie bisher, dann reicht die globale Kapazität bald nicht mehr. Seinen Berechnungen zufolge werden 2020 circa sechs Zettabyte Speicherplatz benötigt, um all die Hollywood-Filme, Business-Daten und NSA-Überwachungsprotokolle vorrätig zu halten. Bei der heutigen Entwicklung wären es aber nur drei Zettabyte. Zur Orientierung: Ein Zettabyte sind 10 hoch 21 Byte also eine 1 mit 21 Nullen. Um den Bedarf in Zukunft zu decken müssten Gentrys Meinung nach alle Industriezweige, vom Maschinenbauer zum Zeitungsverlag mehr investieren.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)