14. August 2013

Forscher: Menschen die teilen, tun das meistens aus Eigennutz

Wer teilt, will meistens einen Nutzen daraus ziehen - mit Nächstenliebe hat das nichts zu tun.

So lässt sich das Ergebnis einer Studie kalifornischer Forscher zusammenfassen. Sie untersuchten dafür das Verhalten von 16 indigenen Stämmen sowie zwölf Arten von Affen und Menschenaffen. Dabei fanden die Wissenschaftler heraus, dass die meisten einen Gefallen erwarteten, wenn sie ihre Ressourcen mit anderen teilten. Die Menschen etwa gaben in einem Viertel der Fälle ihr Essen nur dann ab, wenn sie auch eine Gegenleistung dafür erhielten. Seltener erkannten die Wissenschaftler Gründe wie Verwandtschaftsverhältnisse oder geduldetes Schnorren. Essens nur dann ab, wenn sie auch Während die Affen laut den Wissenschaftlern Nahrung gegen Nahrung tauschten, erwarteten die Menschen Sachleistungen für ihr Essen.Die Menschen etwa gaben ein Viertel ihres Essens nur dann ab, wenn sie auch eine Gegenleistung dafür erhielten. Seltener erkannten die Wissenschaftler Gründe wie Verwandtschaftsverhältnisse oder geduldetes Schnorren.

Die Forscher wollen jetzt in weiteren Untersuchungen feststellen, wie andere Faktoren - etwa der soziale Status oder Nachbarschaft das Teilen beeinflussen.

http://rspb.royalsocietypublishing.org/content/280/1768/20131615

http://rspb.royalsocietypublishing.org/content/280/1768/20131615

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)