15. August 2013

E-Mail an GMail bedeutet Verzicht auf Privatsphäre

Wer über GMail E-Mails verschickt, der wundert sich vielleicht manchmal über die zielgenaue Werbung, die ihm angezeigt wird.

Der Grund dafür: GMail liest mit, bzw. scannt und analysiert eingehende und ausgehende Mails. "Heise online" berichtet, dass einige US-Bürger sich diese Überwachung nicht länger gefallen lassen wollen und deswegen gegen GMail klagen. Der Anbieter wiederum sagt: Wer ein Konto bei GMail einrichtet, stimmt den Nutzungsbedingungen und damit dem Scannen zu. Allerdings werden auch eingehende E-Mails von anderen Providern gescannt - und deren Nutzer haben dem Filtern natürlich nicht explizit zugestimmt.

Google meint aber, die Nutzer müssten davon ausgehen, dass ihre Mails verarbeitet würden. Außerdem vergleicht der Konzern das Scannen mit dem Öffnen der Post durch eine Sekretärin.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)