15. August 2013

Hart verdientes Geld geht seltener am Fiskus vorbei

Brav Steuern zahlen oder hier und da oder überall ein bisschen schummeln?

Die Zeitschrift "Psychologie Heute" hat veröffentlicht, wer besonders ehrlich ist und wer nicht. Das Ergebnis: Menschen, die sehr hart für ihr Geld arbeiten müssen, betrügen den Staat weniger. Ist das Geld leicht verdient, nimmt auch der Steuerbetrug zu. Psychologen erklären das so: Je härter jemand für sein Einkommen arbeitet, desto weniger will er es auf Spiel setzen und zum Beispiel Strafzahlungen riskieren.

"Psychologie Heute" hat also einen Tipp für die Finanzämter. Statt nur in zufälligen Stichproben zu kontrollieren, sollten sie lieber speziell dort hinschauen, wo Geld leicht verdient wird, etwa am Aktienmarkt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)