16. August 2013
Da soll noch mal einer sagen, in Museen gebe es nur angestaubtes altes Zeug.
Dort haben Wissenschaftler jetzt eine neue Raubtierart entdeckt. Sie sieht aus wie eine Mischung aus Katze und Teddy und heißt Olinguito. Eigentlich lebt das Tier in den Nebelwäldern der Anden. Gefunden wurden die ersten Exemplare aber im Naturhistorischen Museum Smithsonian in Washington.
Dort hatten die Forscher eigentlich Exponate der Makibären untersuchen wollen. Die werden auch Olingos genannt. Einige hatten aber andere Schädel und ein dichteres Fell - die waren offenbar gar keine Olingos. In einer Expedition konnten die Forscher die neue Art tatsächlich in den Anden beobachten. Dazu kommt gleich die schlechte Nachricht: Der Olinguito ist schon gefährdet, weil sein Lebensraum schrumpft.
Heutzutage werden nur noch selten neue Säugetier-Arten entdeckt. Das letzte Mal war es eine Affenart vor ein paar Jahren.
So sieht der Olinguito übrigens aus.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)