16. August 2013
Die Römer trugen bei Kämpfen öfter Kettenhemden - den Germanen waren die Dinger meistens zu schwer.
Deshalb vermuten Wissenschaftler der Freien Uni Berlin auch, dass ihr Fundstück einem Römer gehört haben muss. Die Überreste des Kettenhemds haben sie nördlich von Göttingen gefunden. Dort haben sich Römer und Germanen im Jahr 235 wahrscheinlich eine erbitterte Schlacht geliefert.
Das Hemd bestand aus Tausenden kleiner Kettenglieder und fand sich am Rand des Schlachtfelds. Womöglich wurde es einem Verwundeten ausgezogen, um ihn versorgen zu können. Die Archäologen sagen, dass es das erste Mal ist, dass auf einem römisch-germanischen Schlachtfeld ein so gut erhaltener Körperpanzer gefunden wurde.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)