16. August 2013

Kleinkinder-Apps: Laut SZ-Magazin nicht so schlecht wie man denkt

Das ganze alte Kinderzimmer trifft sich auf dem Tablet.

So formuliert es ein Autor des "Süddeutsche Zeitung Magazins" in seinem Artikel zu Apps für Kleinkinder. Es gebe schon zehntausende davon, für Android, Apple und Windows. Kinder könnten in den Programmen Memory spielen, virtuelle Figuren frisieren und Teepartys veranstalten - inklusive Teeverschüttens. Die Experten seien sich uneins, ab wann Kinder überhaupt ein Smartphone oder Tablet bekommen sollten. Manche sagten, keinesfalls vor zwei Jahren, andere ab drei und wieder andere frühestens ab 15 Jahren.

Eine Sorge will der Autor aber entkräften: Apps ersetzten nicht das Buch oder das echte Spiel, sondern eher den Fernseher. Und das Spielen mit den Programmen sei immer noch aktiver als das reglose Verstummen vor der Glotze. Überhaupt sollten Eltern ihm zufolge nicht von ihrer eigenen Internetsucht auf ihre Kinder schließen: Die Kleinen spielten meistens doch lieber im echten Sandkasten.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)