16. August 2013
Vielleicht war es doch keine gute Idee, die Schulklassen zu verkleinern.
Das sagt der OECD-Vizedirektor Andreas Schleicher, der auch Leiter der Pisa-Studie ist, in der "Frankfurter Rundschau". Er glaubt, wenn es pro Klasse wieder mehr Schüler gäbe, hätten die Schulen mehr Luft beim Personal. Die Lehrer könnten dann besser individuell fördern. Dass das klappt, sehe man in Finnland, sagt Schleicher. Dort finde 30 Prozent des Unterrichts außerhalb des Klassenverbands statt. Die Schulen hätten damit viele Möglichkeiten, Defizite auszugleichen oder Talente zu fördern.
Außerdem empfiehlt der OECD-Vize, Lehrern bessere Karrierechancen zu bieten, die sich in schwierigen Schulen bewähren.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)