16. August 2013
Bildschirmsüchtige wollen weder auf dem Klo noch in der Badewanne auf ihre Elektronik verzichten.
Das haben sich Forscher der Uni Tokio zu Herzen genommen und einen virtuellen Touchscreen für die Wanne entwickelt. Wie auf einem Video zu sehen ist, wird er auf die Wasseroberfläche projiziert, sodass man dort Bilder und Filme ansehen kann. Stereokameras erfassen die Bewegungen des Wassers - so kann man zum Beispiel Symbole mit einer Schöpfbewegung verschieben und sie löschen, in dem man sie versenkt. Lautsprecher unter Wasser erzeugen mit niedrigen Frequenzen kleine Fontänen. Der Wasser-Touchscreen ist damit auch für Computerspiele interessant.
Damit die Projektion nicht auf dem Wannenboden landet, darf das Wasser aber nicht durchsichtig sein. Man muss ein Badesalz zusetzen, das das Wasser eintrübt. Schaum ist auch verboten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)