16. August 2013
Sein Geheimnis ist drei Mal im Jahr etwas Skunk-Schmalz.
Der vermutlich älteste Mann der Welt glaubt, dass er sein Alter von 123 Jahren indigenen Ernährungsgewohnheiten verdankt. Wie die Zeitung "La Razón" berichtet, lebt Carmelo Flores in einem Dorf in Bolivien und gehört zur Volksgruppe der Aymara.
In seinem Ausweis steht als Geburtsdatum der 16. Juli 1890. Der alte Mann ist nur etwas schwerhörig und hat Schwierigkeiten beim Gehen, sonst ist er fit. Drei seiner vier Kinder sind bereits tot, außerdem hat er 14 Enkel und 39 Urenkel.
Mit seinen 123 Jahren ist Flores deutlich älter als der derzeitige Rekordhalter Salustiano Sánchez Blázquez aus den USA, der 112 Jahre alt ist. Er schlägt auch die momentan älteste Frau der Welt, die Japanerin Misao Okawa, die 115 Jahre alt ist. Der Guinness-Verlag will den Bolivianer als neuen Rekordhalter eintragen, sobald die Echtheit seiner Dokumente bestätigt ist. Sein Heimatland will ihn außerdem zum "Lebenden Kulturerbe" erklären - am 26. August, passend zum Senioren-Tag.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)