16. August 2013
Wie kommt der Fisch auf unseren Teller?
Das können wir meistens nur schwer zurückverfolgen - so lässt sich das Ergebnis eines Tests zusammenfassen, bei dem "Greenpeace" zehn Fischmarken untersucht hat. Die Umweltorganisation verglich dafür die Informationen, die der Verbraucher über den QR-Code auf der Verpackung bekommt. Um genau zu wissen, woher der Fisch stammt und wie er verarbeitet wurde, sind aus Sicht von Greenpeace verschiedene Informationen nötig: Ort und Datum des Fangs und der sogenannten Anlandung, die Fangmethode und die Verarbeitungsstufen bis zum Zentrallager. Allerdings ließen sich selbst beim am besten getesteten Hersteller nur zwei Drittel dieser Punkte zurückverfolgen. Meistens fehlten etwa das Fangdatum und Daten zu den Verarbeitungsbetrieben. Bei einigen Firmen habe der Trackingcode nicht mehr preisgegeben, als das, was bereits auf der Verpackung stehe.
Greenpeace forderte eine Verbesserung. Nur so könne man zum Beispiel bei Gesundheitsbelastungen schnell handeln.
Details zu den Ergebnissen der Studie gibt es hier
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)