16. August 2013
Sie gehören keinem Fischer mehr und sind für Fische und andere Meerestiere trotzdem noch gefährlich.
Die Umweltorganisation WWF lässt in der Ostsee herrenlose Fischereinetze dokumentieren. Nach Angaben des Ostseebüros der Umweltschutzorganisation suchen im Moment 15 Taucher vor Rügen nach solchen Geisternetzen. Das sei wichtig, weil es bisher noch keine systematische Übersicht gebe, um sie zu bergen.
Insgesamt gelangen laut WWF jedes Jahr zwischen 5.500 und 10.000 herrenlose Teile von Netzen in die Ostsee. Sie würden zur Falle für Meeressäuger, Seevögel und Fische. Außerdem könnten Teile davon in die Nahrungskette gelangen. Für 2014 ist die Bergung geplant. Bisher ist aber die Finanzierung noch nicht gesichert.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)