16. August 2013
Wer ständig zu fettig isst, ist nie satt und glücklich.
Das gilt zumindest für Mäuse - haben Forscher der Universität in Yale herausgefunden. Die Wissenschaftler fütterten die Tiere über längere Zeit mit einer sogenannte High-Fat-Diät. Dabei nahmen die Mäuse nicht nur zu - durch das fettreiche Essen war auch die Kommunikation zwischen Verdauungstrakt und Gehirn gestört. Der Botenstoff, der normalerweise ausgeschüttet wird, um Sättigung zu signalisieren, war teilweise gar nicht mehr messbar. Außerdem setzten die fetten Tiere nur kleine Mengen des Glückshormons Dopamin frei. Das Essen konnte sie also nie zufriedenstellen.
Spritzten die Forscher den Tieren dagegen den Sättigungsbotenstoff zusätzlich, verloren sie ihren Fetthunger und nahmen ab. Auch der Dopaminhaushalt regulierte sich wieder. In weiteren Studien wollen die Forscher nun klären, ob sich diese Erkenntnisse auf fettleibige Menschen übertragen lassen.
Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Forscher im Fachmagazin Science
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)