19. August 2013
Die weltweiten Schäden durch Flutkatastrophen werden immer teurer.
Zu diesem Schluss kommen Experten der Weltbank in einer Studie. Sie haben das aktuelle und das künftige Flutrisiko in den 136 größten Hafenstädten untersucht. Dafür rechneten sie drei Szenarien durch - mit einem Meeresspiegelanstieg von 20 cm, von 40 cm und ganz ohne. Auch Faktoren wie wachsende Einwohnerzahlen wurden einberechnet.
Das Fazit: Die jährlichen Kosten durch Flutschäden könnten bis 2050 auf bis zu 750 Milliarden Euro steigen. Zuletzt lagen sie noch bei 4,5 Milliarden Euro. Am schwersten dürfte es den Studienautoren zufolge die chinesische Stadt Guangzhou treffen, gefolgt von Mumbai in Indien. Aber auch Städte in den USA müssten mit hohen Kosten rechnen. Die Autoren raten deshalb dringend, mehr in Hochwasserschutz zu investieren.
Die Studie wird im Fachmagazin "Nature Climate Change" veröffentlicht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)