19. August 2013
Biologen aus China, Indien und Japan machen die meisten Überstunden.
Das ist das Ergebnis einer Studie im Fachmagazin "Biological Conservation". Das Blatt prüfte bei 25.000 eingereichten Texten nach, wann die Wissenschaftler an den Manuskripten gearbeitet hatten. Die Forscher aus Asien schrieben 40 Prozent ihrer Artikel spät am Abend oder an Wochenenden - also außerhalb ihrer üblichen Dienstzeiten. Wissenschaftler aus Belgien, Norwegen und Finnland sowie aus Südafrika machten der Studie zufolge etwas weniger Überstunden. Sie schrieben etwa 17 Prozent ihrer Artikel außerhalb der Dienstzeiten.
Die Autoren des Fachartikels kritisierten die steigende Arbeitsbelastung der Wissenschaftler. Die "Work-Life-Balance" gerate aus dem Gleichgewicht. Außerdem sinke dadurch die Qualität der wissenschaftlichen Arbeit.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)