20. August 2013
Gute Nachrichten für Freunde bewusstseinserweiternder Drogen:
Norwegische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass LSD, Mescalin oder magische Pilze nicht zu einem erhöhten Risiko führen, psychisch zu erkranken. Sie untersuchten Daten der US-Gesundheitsbehörde von 130.000 zufällig ausgesuchten Menschen. 22.000 von ihnen hatten mindestens einmal psychedelische Drogen genommen. Eine Zunahme psychischer Erkankungen entdeckten die Forscher nicht, nicht einmal bei langem LSD-Genuss. Im Gegenteil: Viele berichteten laut Studie von nachhaltigen positiven Erfahrungen mit psychedelischen Drogen und wer sie für längere Zeit genommen hatte, klage seltener über psychischen Stress.
Die Daten stammen aus einer Umfrage aus den Jahren 2001 bis 2004. Die Teilnehmer wurden gefragt, ob sie im vergangenen Jahr in psychologischer Behandlung waren oder Symptome psychischer Erkrankungen hatten.
Die Ergebnisse der norwegischen Studie wurden im Fachmagazin "PLOS One" veröffentlicht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)