20. August 2013
"Obsolescere" ist lateinisch und bedeutet "sich abnutzen, alt werden, aus der Mode kommen".
Seit einiger Zeit ist das Wort wieder aktuell: Geplante Obsoloszenz werfen Kritiker der Industrie vor. Sie meinen, dass in Produkte extra Schwachstellen eingebaut oder einprogrammiert werden, damit sie schneller kaputt gehen und die Kunden quasi gezwungen werden, regelmäßig neue Sachen zu kaufen.
Bisher gibt es kaum wissenschaftliche Daten zu dem Thema. Das ändert sich jetzt. Wie "heise" berichtet, hat das Umweltbundesamt ein Forschungsprojekt in Auftrag gegeben. Unter anderem die Uni Bonn soll untersuchen, ob sich Lebensdauer und Ausfallwahrscheinlichkeit von Elektrogeräten in den vergangenen Jahrzehnten verändert haben.
Die Studie zur geplanten Obsoleszenz läuft zwei Jahre lang.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)