20. August 2013

BKA-Studie: Gewaltvideos eher nicht radikalisierend

Das Bundeskriminalamt kann auch Englisch.

Die Forschungsstelle hat zusammen mit der Uni Köln die erste internationale "Propaganda 2.0"-Studie vorgestellt, um auch außerhalb von Deutschland einen Diskurs möglich zu machen.

Untersucht wurde, wie Internet-Propaganda wirkt und wer besonders anfällig ist. Unter anderem die "FAZ" schreibt heute über die Ergebnisse. Demnach sind Gewaltvideos und sehr plakativ präsentierte Botschaften eher nicht wirksam. Anders sehe es bei Aussagen aus, die als überzeugend, aber nicht einseitig eingestuft würden.

Besonders anfällig für Internetpropaganda sind laut Studie junge Erwachsene mit geringer Bildung und welche, die einen autoritären Erziehungsstil erlebt haben.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)