20. August 2013
Auch in den Wissensnachrichten kann man mal über das Wetter reden: Heute werden es in Deutschland zwischen 18 und 25 Grad - die meisten Klimaanlagen dürften also ausgeschaltet bleiben.
Die "FAZ" beschäftigt sich heute mit dem Thema und plädiert für eine "grüne Klimatechnik". Sie schreibt, dass in gewerblich genutzten Räumen - also Supermärkten oder Rechenzentren - zum Kühlen rund 20 Terawattstunden Strom im Jahr verbraucht werden - soviel wie zwei Atomkraftwerke liefern.
Eine Alternative sieht die Zeitung in der sogenannten Adsorptionstechnik. Anders als bei normalen Klimaanlagen, die mit Kompressoren laufen, werden hier warmes Wasser und ein Reaktionsmaterial genutzt, um zu kühlen. Den Herstellern zufolge verbraucht das keinen Strom, wenn Abwärme eingesetzt wird. Und es gebe noch einen Vorteil: Weil es kaum mechanische Teile gebe, sei auch Verschleiß kein Thema.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)