20. August 2013

Stuckrad-Barre kritisiert üblichen Polit-Talk

Im Fernsehen kommt ein Polit-Talk - Benjamin von Stuckrad-Barre und Christian Ulmen schalten um.

Der Late-Night-Show-Moderator und sein Produzent kritisieren, dass in den meisten politischen Talkshows kein richtiges Gespräch zustande komme. Im Interview des "Tagesspiegel" aus Berlin nennen sie als Beispiel das Sommerinterview der ARD mit CSU-Chef Horst Seehofer. Dort hätten die Fragesteller genau das noch einmal hören wollen, was Seehofer schon vorher groß in der Zeitung ausgebreitet habe. Das sei trostlos und eine Zumutung für den Zuschauer. Stuckrad-Barre meinte, dass es die Politiker den Talk-Gastgebern oft nicht leicht machten. So seien die Grünen-Politiker Künast, Roth und Trittin schockierend trist, humorlos und immer beleidigt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)