20. August 2013
Für die Europäische Union hat das Kohlenstoffmaterial Graphen enormes Potential. Sie hat die Forschung damit deshalb zur Priorität erklärt.
Forscher der Uni Basel haben dieser Hoffnung jetzt weiteres Gewicht verliehen. Sie konnten nach eigenen Angaben zum ersten Mal zeigen, dass Graphen in der Lage ist, Strom nahezu verlustfrei zu leiten.
Das gelang ihnen mit einer Graphenfolie, die vorher in Heliumatmosphäre aufgeheizt und so von Ablagerungen gereinigt wurde.
Die Wissenschaftler aus der Schweiz halten durch ihre Entdeckung neuartige Anwendungen in der Elektronik für möglich - beispielsweise bei Touchscreens, Solarzellen oder Satelliten.
Graphen besteht aus einer einzigen Lage von Kohlenstoffatomen, die wabenförmig verbunden sind. Es ist das dünnste leitende Material.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)