20. August 2013

Rumänen und Bulgaren seltener arbeitslos als andere Ausländer

Einwanderer aus Rumänien und Bulgarien sind offenbar besser in den deutschen Arbeitsmarkt integriert als andere Ausländer.

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hat festgestellt, dass Rumänen und Bulgaren im Schnitt seltener arbeitslos sind. Außerdem bekämen sie weniger häufig Hartz 4.

Für die Bundesrepublik habe die Zuwanderung Vorteile, so die Forscher. Die Neuankömmlinge seien nämlich im Schnitt jünger als die bereits hier lebenden Menschen. Das sei gut für die Rentenversicherung.

Allerdings profitierten nicht alle Regionen von den Einwanderern. In Berlin, Duisburg und Dortmund sei die Lage problematisch, weil dort die Arbeitslosigkeit ohnehin hoch sei.

Ab 2014 gilt auch für Rumänen und Bulgaren die Freizügigkeit innerhalb der EU. Das Institut schätzt, dass dann fast doppelt soviele Menschen aus diesen Ländern nach Deutschland kommen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)