21. August 2013
Wer möglichst viel Tetris spielt, verbessert seinen Orientierungssinn.
Das legt zumindest das Ergebnis einer Studie von Berliner Forschern nahe. Die Wissenschaftler stellten fest, dass bei Menschen, die oft Videospiele spielen, der Bereich des Hirns stark ausgeprägt ist, der für das räumliche Denken verantwortlich ist. Allerdings haben laut der Untersuchung nicht alle Videospiele den gleichen Effekt.
Das größte Wachstum der betreffenden Hirnregion hatten die Probanden, die sich entweder mit Logikspielen wie Tetris oder Minesweeper oder mit Jump- and Run-Spielen wie Super Mario beschäftigten. Actionbasierte Rollenspiele bewirkten dagegen so gut wie keine Veränderung. Und: J e mehr die Testpersonen in ihrem Leben gespielt hatten, desto stärker war der Bereich ausgeprägt.
Für die Studie befragten die Forscher 62 Männer zwischen 20 und 45 Jahren und maßen deren Hirnstruktur mit einem Magnetresonanztomografen (MRT).
Die Studie ist im Fachmagazin Nature erschienen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)