21. August 2013
In fünf Minuten Autor werden.
Mit diesem Slogan wirbt der Münchner Grin-Verlag für die Veröffentlichung von Bachelor-, Master-, Hausarbeiten und Referaten als Buch. Damit setzt sich die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" kritisch auseinander. Der Leitspruch des Verlages besage, dass es Texte, die zur Veröffentlichung ungeeignet seien, nicht gebe. Das einzige Kriterium, das den Geschäftsbedingungen zu entnehmen sei: Die Hochschularbeiten müssten mindestens mit der Note 3 bewertet worden sein.
Damit, so die Zeitung, würden Texte zu Forschungsbeiträgen deklariert, die weder von ihren Verfassern noch von den betreuenden Dozenten als solche verstanden worden seien. Den Studierenden aus wirtschaftlichen Eigeninteressen zu suggerieren, jede ihrer Arbeiten sei bereits eine wirkliche Forschungsleistung, sei irreführend und verantwortungslos.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)