21. August 2013

Gehirnscan verrät gelesene Buchstaben

Die Gedanken sind frei - aber bald vielleicht nicht mehr geheim.

Die Wissenschaft arbeitet schon länger daran, die Gedanken lesbar zu machen. Vor zwei Jahren beispielweise konnten Forscher allein an der Gehirnaktivität nachweisen, welche Filmszene sich ein Testteilnehmer anguckte.

Wissenschaftler der niederländischen Radboud Universität haben es jetzt nach einem Bericht des Magazins "Scinexx" geschafft, gelesene Buchstaben zu rekonstruieren.

Sie nutzten dafür die hochauflösene Magnetresonanztomographie und eine spezielle Software. Am Ende verriet der Hirnscan, welchen Buchstaben der Proband gesehen hatte. Die Software zeigte das Ergebnis im Bild an.

Langfristiges Ziel der Forscher ist es, auf diese Weise auch mal Träume oder Erinnerungen auszulesen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)