21. August 2013

Krebsbekämpfung: Forscher verbessern Peptide für die Diagnostik

Peptide sind kleine Proteine, die in der Krebsdiagnostik- und Behandlung eine Rolle spielen.

Forscher der Uni Basel schreiben in der Fachzeitschrift "Angewandte Chemie", dass sie ein Verfahren entwickelt haben, um diese Verbindungen im Körper länger stabil zu halten.

Bisher werden Peptide nach wenigen Minuten abgebaut. Dabei dienen sie unter anderem - radioaktiv markiert - dazu, Tumore sichtbar zu machen.

Die Wissenschaftler aus der Schweiz haben jetzt einen Baustein eines Peptids so geändert, dass das Protein fünfmal länger stabil bleibt. Das erlaube es in Zukunft, Krebszellen leichter zu identifizieren. Die Peptide sollen auch beim Wirkstofftransport bei der Tumorbehandlung eingesetzt werden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)