21. August 2013

Genforscher entschlüsseln Hamstergenom

Er ist zwar deutlich kleiner, aber zumindest, was die Gene angeht, muss sich der Chinesische Hamster vor dem Menschen nicht verstecken.

Der Mensch hat 3,2 Milliarden Basen im Genom, der Hamster 2,3 Milliarden - und die haben Wissenschaftler der Universität Bielefeld jetzt entschlüsselt.

Den Chinesischen Hamster haben sich die Forscher deshalb ausgesucht, weil er in der Produktion pharmazeutischer Produkte eine wichtige Rolle spielt - er liefert die abgeleiteten Zellkulturen. Mit ihnen werden beispielsweise medizinische Antikörper hergestellt.

Der Projektleiter aus Bielefeld meint, dass die gewonnenen Hamster-Genom-Daten von großem Interesse für Wissenschaft und Industrie sind. Sie würden die Produktion von Pharmazeutika mittels Zelllinien in Zukunft enorm beflügeln.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)