22. August 2013

Spruchreif: Ambrose Bierce zu Toleranz

"Toleranz ist vor allem die Erkenntnis, dass es keinen Sinn macht, sich aufzuregen."

Das sagte der US-Schriftsteller und Journalist Ambrose Bierce, der 1842 im Bundesstaat Ohio geboren wurde. Er arbeitete nach dem Bürgerkrieg im Hearst-Konzern als Hauptstadt-Korrespondent erst in London, später in Washington. Bierce galt als geistreicher Beobachter und Kritiker der Politik, aber auch als Zyniker. Zudem gilt er neben Edgar Allan Poe als Begründer der modernen Horrorgeschichten. Heute sind vor allem seine Kurzgeschichten Schulbuchlektüre. Im Alter von 70 Jahren reiste Bierce nach Mexiko, wo er spurlos verschwand. Darüber schrieb der mexikanische Schriftsteller Carlos Fuentes ein Buch. Zudem wurde die Geschichte mit Gregory Peck in der Hauptrolle verfilmt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)